Teamklausur Ambulant „Was uns zusammenhält?!“

Teamklausur Ambulant „Was uns zusammenhält?!“

Zur Beantwortung dieser Frage machte sich das ambulante Team vom 8.6. bis 10.6.2021 auf den Weg zur Teamklausur. Es galt herauszufinden, was uns im letzten (Corona) Jahr half, unsere Arbeit trotz, oder zum Trotz aller Einschränkungen und Herausforderungen weiter gut zu machen. Wie gelang es uns, den Familien ein guter Ansprechpartner zu bleiben und das Wohl der Kinder immer im Auge zu behalten, obwohl Quarantäne, Homeschooling und Lockdown uns vor nicht gekannte Problematiken stellten? Auf der anderen Seite beleuchteten wir auch die Faktoren, welche uns die Aufgabenerfüllung erschwerten, uns unzufrieden machten und jedem Einzelnen viel Kraft und Geduld abrangen.

Das Rittergut Limbach bot dafür die perfekte Atmosphäre und ganz viel Raum für kreatives Arbeiten an diesen Themen.

Natürlich wurden auch unsere neuen Kolleginnen im Team herzlich willkommen geheißen. Vor und nach den Arbeitsphasen gab es genug Zeit und Möglichkeiten, sich besser kennenzulernen und im Ergebnis dessen entstand eine Ressourcenkarte für das Team. Sie ist eine der „Schätze“, welche wir geborgen haben und die uns der Beantwortung unserer Eingangsfrage etwas näher brachte.

Gestärkt gehen wir nun in das nächste Halbjahr und freuen uns auf die Arbeit mit unseren Familien und Netzwerkpartnern!

Kathrin Thauss

(Teamleitung ambulantes Team)


Pressemitteilung vom 10.05.2021
„Coaching beim Liebhaben“

Pressemitteilung vom 10.05.2021<br>„Coaching beim Liebhaben“

Im Kinderhaus Wolkenstein von „Burmeister & Luding“ bekommen Babys und Kleinkinder ein Zuhause auf Zeit und ihre Eltern viel Hilfe zur Selbsthilfe

Foto: Sabine Mutschke

Ralph Burmeister und Thomas Luding arbeiten als privater Träger der Kinder-und Jugendhilfe
und betreuen mit ihrem pädagogischen Team sieben Kinder- und Jugendhäuser in Dresden und
Freital. Das Kinderhaus Wolkenstein auf der Junghansstraße wurde jetzt im Mai bezogen.
Hier leben ausschließlich Babys und Kleinkinder – eine sehr seltene Spezialisierung. Das liegt an
dem hohen Betreuungsaufwand, aber auch an den umfangreichen Brandschutzauflagen, die ein
Haus erfüllen muss, aus dem sich die Kinder im Notfall nicht selbst retten könnten.

Im Haus Wolkenstein werden elf Kinder im Alter zwischen 0 und 6 Jahren betreut. Bei Aufnahme
sind sie maximal 3 Jahre alt. Sie können gerade nicht bei ihren Eltern leben und werden im
Kinderhaus umsorgt, bis eine Perspektive zum Wohle der Kinder gefunden ist. Die Rückkehr ins
Elternhaus steht dabei an allererster Stelle. Deshalb sehen die beiden Geschäftsführer von
„Burmeister & Luding“ in der Betreuung der Kinder nur einen Teil ihrer Aufgaben.

Die elternaktivierende Arbeit ist der Schlüssel

Was ihr Unternehmen ausmacht und unterscheidet, ist die Arbeit mit den Eltern, ihre Beratung,
Begleitung und Aktivierung. Getreu dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ sollen die Eltern so gestärkt
werden, dass die Familie so schnell wie möglich wieder zusammen leben kann.
Dieser starke Fokus auf die Elternarbeit zeigt sich auch im Kinderhaus Wolkenstein. Hier sind
die Eltern immer willkommen und können sogar übernachten. Natürlich gibt es Regeln, und der
Schutz der Kinder steht immer an der ersten Stelle. Doch nach dem unternehmenseigenen
Credo „Erziehung gemeinsam gestalten“ werden die Eltern gefordert und gefördert, um die
Kinder beim Aufwachsen zu nah wie möglich begleiten.

„Wir nennen das auch Coaching beim Liebhaben. Manche Eltern sind in
einer Lebenssituation, in der sie schlicht überfordert sind, um den Alltag mit Kind zu meistern.
Oder sie haben das aus eigenem Erleben einfach nicht gelernt. Wir schauen uns jede Biografie
an und versuchen, mit Netzwerkarbeit und Coaching individuell zu helfen.“

(Thomas Luding)

Ein Schwerpunkt bei der Elternarbeit ist die Beratung, ob zur Erziehung oder der Gestaltung des
Alltags. Außerdem werden Hilfsangebote vermittelt z.B. zu den Themen Ausbildung, Job,
Stressbewältigung, Partnerschaft, finanzielle Unterstützung und vieles mehr. „Wenn es den
Eltern gut geht, geht es auch den Kindern besser“, so Thomas Luding. „Wir begegnen den Eltern
mit Respekt und auf Augenhöhe, nur so können wir das Band zu ihren Kindern stärken.“
Mit Erfolg – rund ein Drittel der Kinder kehrt ins Elternhaus zurück.

Thomas Luding hat viele Jahre vor dem Start in die Selbständigkeit in einer stationären Einrichtung
der Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet. Zunächst als Zivi, später im Vollzeitjob nach seinem
Studium der Sozialpädagogik. Die Elternarbeit spielte bei seinem damaligen Arbeitgeber kaum
eine Rolle. Thomas Luding wurde klar: eigentlich ist sie der Schlüssel, um den Kindern zu helfen.

Mit Ralph Burmeister begegnete ihm ein Kollege, der seine Ansichten teilte und schon den ersten
Schritt in die Selbständigkeit gewagt hatte. Mit ihm gründete er 2007 eine GmbH, zunächst für
die ambulante Kinder- und Jugendhilfe. Vor zehn Jahren eröffneten die beiden zwei- bzw. dreifachen
Väter ihr erstes Kinderhaus. Ihr Qualitätsanspruch gilt noch heute: in ihren Kinderhäusern
soll es so schön sein, dass sich auch die eigenen Kinder wohlfühlen würden.

Mehr Wertschätzung für soziale Arbeit

Inzwischen kümmert sich ein 75köpfiges Team um Kinder und Eltern. Dazu zählen vor allem
Heimerzieher und Sozialpädagogen. Einige verfügen über zusätzliche Qualifikationen wie
Heilpädagogik oder die psychologische Begleitung bei Traumata.

„Was Sozialpädagogen und
Erzieher für die Gesellschaft leisten, wird in meinen Augen zu wenig gewürdigt. Gerade der Beruf des Heimerziehers hat mit Vorurteilen zu kämpfen. Wir wünschen uns eine bessere Anerkennung der sozialen Arbeit generell. Sich um die Kinder zu kümmern, ist doch die wichtigste Aufgabe eines Staates, die Kinder sind unsere Zukunft.“

(Thomas Luding(
Geld- und Zeitspenden sind willkommen

In einigen Bereichen sind die Kinder besonders benachteiligt. Das sind z.B. Ferienfahrten oder
alles, was mit Mobilität zu tun hat wie ein Kinderfahrrad oder ein Roller. Dafür wird Geld gesammelt.
Wer helfen kann und spenden möchte, kann sich gern melden. „Zeit-Geschenke“ sind
ebenfalls willkommen, zum Beispiel von Musiklehrern, Tanzschulen oder einem Zauberer, um
den Kindern schöne Erlebnisse zu bescheren. Auch Patenschaften für einzelne Kinder sind
möglich.

Pressekontakt : i.A. Sabine Mutschke PR; Tel. 0351/849 32 43; pr@mutschke.de

Kleiner Jahresrückblick

Kleiner Jahresrückblick

2020 – ein etwas anderes Jahr geht zu Ende…

… anders, ja! In der Retrospektive ziehen wir eine Bilanz, die genau das auch widerspiegelt.

2020 begann zunächst, wie jedes Jahr beginnt: mit dem zufriedenen Abschluss des vergangenen Jahres und vielen neuen Ideen und Plänen für das kommende Jahr im Kopf und auf dem Reißbrett.

Im März sollte die pädagogische Leitung ihren Dienst in der Geschäftsstelle aufnehmen, die ersten Teamklausurfahrten sollten starten, Inhouse Fortbildungen waren terminiert, das neue Kinderhaus Wolkenstein sollte im August an den Start gehen, eine Weihnachtsfeier für alle Kollegen war ebenfalls schon fest verbucht. Die Liste ließe sich natürlich fortsetzen.

Und dann kam alles anders und die größte Herausforderung in unserer Firmengeschichte begann, wurde von allen angenommen und gemeinsam bewältigt. Mit Stolz können wir sagen, dass fortlaufend sichergestellt wurde, dass alle Kinder in den Wohngruppen liebevoll betreut werden konnten. Auch die ambulanten Mitarbeiter fanden neue Wege, um die von ihnen betreuten Familien weiterhin zu unterstützen. Es hat viel Kraft und Zeit gekostet und jeder Mitarbeiter hatte und hat noch immer auch in der eigenen Familie mit den Folgen der Pandemie und den daraus resultierenden Veränderungen im Familienleben zu kämpfen. Das verdient unseren größten Respekt und ein Dankeschön dafür, dass Ihr die Entscheidungen der Geschäftsleitung mitgetragen habt, den Kindern und deren Familien damit ein Stück Normalität, Stabilität und Sicherheit geben konntet.

Wir bedanken uns ebenfalls bei allen unseren Netzwerkpartnern, den Eltern, den Kindern und Jugendlichen, der gesamten Geschäftsstelle und den fleißigen Helfern, die zusammen und mit viel Kreativität und Engagement dafür sorgten, dass die meisten Vorhaben aus o.a. Liste realisiert werden konnten. Die wenigen, die bislang noch nicht umgesetzt wurden, werden nachgeholt, versprochen! Im nächsten Jahr stehen einige Jubiläen an und wir sind bereits in der Planungsphase für neue Projekte.

Das Jahr 2020 steht weithin für Corona, Lockdown, Homeoffice, Homeschooling, Ausgangssperre, Toilettenpapiermangel,….. wir erinnern uns jedoch auch an lustige Videobotschaften, sportliche WG Challenges, die Eröffnung des KH Wolkenstein, Grillfeste im Garten, Kreative Ideen und ein bemerkenswertes Miteinander und Füreinander in den Teams, sowie teamübergreifend, einen tollen Sommer in Biehain und freudestrahlende Kinderaugen, wenn kleinere und größere Wünsche in Erfüllung gingen.

Wir wünschen allen ruhige und besinnliche Weihnachtstage, vielleicht mit weniger Leuten, aber mit viel Liebe und Gesundheit! Kommen Sie gut in das Neue Jahr und wir freuen uns auf die erfolgreiche Fortsetzung unserer Zusammenarbeit!

M. Albrecht und K. Thauss
(Pädagogische Leitung)

Paddelurlaub auf der Mecklenburgischen Seenplatte

Paddelurlaub auf der Mecklenburgischen Seenplatte

Dieses Jahr hatte unsere Wohngruppe in Niederpesterwitz einen spannenden Plan zur Feriengestaltung. Kanuwandern auf der Mecklenburgischen Seenplatte. Erst konnten sich die fünf Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Allen war aber klar, dass es ein kleines Abenteuer werden würde.

Bei der Vorbereitung packten alle mit an und das erste Hindernis, die Organisation des Materials und des eigenen Gepäckes, musste überwunden werden. Es wird kein Auto zum Transport und nur wenige Einkaufsmöglichkeiten auf der vor uns liegenden Tour geben. Alles Material, vom Ball bis hin zum Gaskocher oder Zelt, muss jeden Tag neu auf die Boote verladen werden. Jeder musste bei seinen persönlichen Sachen Abstriche machen und bewusst auf den Komfort verzichten. Dafür würden wir mit jeder Menge neuer Erfahrungen und fantastischer Erlebnisse in der Natur belohnt.

Am Montag ging unsere Tour los und wir fuhren, die Autos voll mit unserem Gepäck, nach Lychen, um dort unsere Kanus in Empfang zu nehmen. Der erste Tag auf den Campingplatz wurde dafür genutzt, die Zelte das erste Mal aufzuschlagen, erste Erfahrungen mit den Kanus zu sammeln und das Lager aufzubauen. Hier machte den Meisten der Zeltaufbau noch Freude und am Abend wurde gemütlich zusammengesessen und einfach nur entspannt. Der erste Tag der eigentlichen Tour begann früh, denn das Lager musste abgebaut, zusammengepackt und auf die Boote verladen werden. Dieser Rhythmus blieb uns auf weiteren drei Campingplätzen bis zum Freitag erhalten.

Da der Weg jedoch das Ziel war, genossen wir die wunderbare Natur der Mecklenburgischen Seenplatte vom Wasser aus. Wir konnten Graureiher, Haubentaucher und Schwäne in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Enten verminderten unseren Brotvorrat bei jedem unserer Zwischenstopps, da sie gierig aus der Hand gefüttert werden wollten. Die Eindrücke der Natur sind kaum in Worte zu fassen und boten unseren Kindern einen willkommenen Kontrast zum normalen Schulalltag. Häufig konnten wir feststellen, wie alle gelegentlich gedankenversunken einfach im Moment verweilten und diese Eindrücke in sich aufnahmen. Nicht selten wurde dabei jedoch das Paddeln vergessen. Die Arme wurden nach den ersten Kilometern immer schwerer und gleichzeitig ließ die Motivation bei allen etwas nach. Aber aufgeben war keine Option, wir mussten weiter!

Jeden Tag neu das Lager aufbauen und über dem Gaskocher Essen zubereiten, obwohl man bereits vom Paddeln recht kaputt war, verlangte einiges von den Teilnehmern ab. Jeder erkannte seine mentalen und körperlichen Grenzen und konnte diese mit Hilfe der anderen Teilnehmer im Team auch überschreiten. Am Donnerstag verbrachten wir die letzte Nacht auf einen Campingplatz und gönnten uns leckere selbstgemachte Pancakes mit einem traumhaften Ausblick auf den Wurlsee.

Am nächsten Morgen brachten wir wehmütig, aber auch zum Teil erleichtert, die Kanus zurück und machten uns auf den Heimweg mit der Vorfreude auf ein gemütliches Bett.

ERÖFFNUNG UNSERES KINDERHAUSES „WOLKENSTEIN“ IN Dresden STRIESEN

ERÖFFNUNG UNSERES KINDERHAUSES „WOLKENSTEIN“ IN Dresden STRIESEN

Mit etwas Stolz möchten wir die Eröffnung einer neuen elternaktivierenden Wohngruppe für Babys und Kleinkinder bekannt geben.

Langfristige detaillierte Planungen, moderne kreative Ideen, viele fleißige Hände, anspruchsvolle Lösungen und wohlwollende Arbeitspartner verwirklichten dabei unsere Vorstellungen von einer modernen Wohngruppe.

An dieser Stelle möchten wir ein riesengroßes Dankeschön an Alle sagen, die dabei mitgewirkt haben und durch ihren, ganz persönlichen Beitrag ein wichtiges Puzzleteil für das Entstehen des großen Ganzen beigetragen haben.

Das „Kinderhaus Wolkenstein“ beherbergt ein stationäres Angebot für Kinder ab 0 Jahren. Dabei finden die kleinen Kinder bei uns ein liebevolles, gemütliches und geschütztes Zuhause auf Zeit.

Zu unseren pädagogischen Leistungen zählen dabei u.a., den Kindern Sicherheit zu geben, Perspektiven zu klären, die Eltern zu aktivieren und weiterführende kindeswohldienliche Netzwerke zu schaffen. Ein engagiertes multiprofessionelles Team, unter der Leitung unserer langjährigen Kollegin Marianne Biele, arbeitet in höchstem Maße systemisch und transparent – Hand in Hand – mit den Familien. Denn auch hier gilt: Wir gestalten Erziehung gemeinsam!

Für nähere Informationen oder Anfragen erreichen Sie die pädagogische Leitung unter der Telefonnummer 0351/31404199 oder unter albrecht@burmeister-luding.de, bzw. thauss@burmeister-luding.de.“

Biehain 2020

Biehain 2020

Ein weiteres Jahr durften wir für mehrere Wochen den Sommer auf dem Campingplatz Biehain, bei Görlitz, verbringen. Bei schönstem Wetter war es den Kindern und Betreuern möglich zu lachen, in den See zu springen, Ausflüge wahrzunehmen und die Seele baumeln zu lassen. Über 6 Wochen konnten alle stationären Einrichtungen und auch das ambulante Team von Burmeister & Luding neue, wertvolle Erfahrungen mit den Kindern sammeln. Das Neptunfest bildete dabei den Höhepunkt dieser spannenden und erholsamen Zeit. Der Träger hat für die Kinder ein Open-Air-Kino aufgebaut, so dass die Medienzeit auch in der Natur gewährleistet werden konnte. Die Kinder wünschen sich eine Wiederholung im nächsten Sommer, die Betreuer können es kaum erwarten.

Die pädagogische Leitung stellt sich vor

Die pädagogische Leitung stellt sich vor

Die PL stellt sich vor:

Seit dem 1.3.2020 wird das Team der Geschäftsstelle durch eine pädagogische Gesamtleitung erweitert und unterstützt.

Michaela Albrecht und Kathrin Thauss können auf über 25 Jahre pädagogische Arbeit im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich zurückschauen. Nun möchten wir den Kolleginnen und Kollegen im Träger und natürlich unseren Netzwerkpartnern diese Erfahrungen zur Verfügung stellen und Ansprechpartner für alle pädagogischen und damit verbundenen, organisatorischen Belange sein. Wir gehören beide zu den Mitarbeitern der ersten Stunde und freuen uns auf die neue Rolle im Träger. Auch wenn der Arbeitsbeginn ganz anders verlief, als geplant, sind wir gut ins Arbeiten gekommen. Ein Start in (Corona-) Krise fördert doch so manche Talente an den Tag😉.

Henry Ford beschrieb es einst so: „Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“

In diesem Sinne, auf gute Zusammenarbeit!

Ein Sportlicher Sommer

Ein Sportlicher Sommer

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu doch wir haben viel erlebt. Ob in Laufschuhen, auf dem Drahtesel, mit dem runden Leder oder an der Tischtennisplatte. Im Mai erkämpften sich unsere „Bulu“-Kicker einen grandiosen zweiten Platz beim Fußballturnier des Jugendhauses „Interwall“ in Gortbitz. Für uns war es die erste Teilnahme in einem traditionsträchtigen Turnier, welches in diesem Mai seine sechzehnte Auflage feierte.

Die Laufschuhe wurden am 30. Mai wieder ausgepackt und ein großer Tross an Kindern und Pädagogen stellten sich der Hürde 5 km zu laufen. Wie schon im vergangenen Jahr konnten wir mit über dreißig teilnehmenden Laufbegeisterten an den Start gehen und feierten nach dem zehrenden Lauf noch gemeinsam im Rudolf-Harbig-Stadion.

Am 16. Juni wartete ein ganz besonderes Highlight auf unsere sportbegeisterten „Bulus“. Es mussten nicht nur die Laufschuhe in die Sportasche eingepackt werden sondern auch noch die Badekappe. Aufgeschwungen auf den Drahtesel ging es zum Schloss-Triathlon nach Moritzburg. In der DEFA Märchenverfilmung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ lieferten sich noch Prinz und Aschenbrödel ein spannendes Rennen auf Pferden. Unsere Bulu-Triathleten taten es ihnen etwas moderner im Wasser, mit Fahrrad und zu Fuß gleich. In absoluter „Jan Frodeno Manier“ ging jeder an seine Grenzen und erreichte erschöpft und ausgepowert das Ziel. Eine tolle Leistung von jedem einzelnen Athleten.

Den sportlichen Saisonabschluss zelebrierten wir mit dem III. Bulu-Tischtenniscup in diesem Sommer. Der Außenbereich der Wohngruppe Goetheallee wurde wieder zur Herzschlagarena und es durften grandiose Ballwechsel, blitzschnelle Schmetterbälle und spektakuläre Aufholjagten bestaunt werden. In diesem Jahr wurden nicht nur die die Kinder mit Ruhm, Anerkennung und Pokalen geehrt sondern diesmal auch die Pädagogen. In zwei Turnieren U18 und Ü18 wurden am Nachmittag in zwei Finalspielen die Gewinner des III. Bulu-Tischtenniscups gekürt. Wir freuen uns schon auf die vierte Auflage im Juli 2020.

Ferienzeit…schönste Zeit – Unser Städtetrip nach Prag

Ferienzeit…schönste Zeit – Unser Städtetrip nach Prag

In den diesjährigen Winterferien erkundeten die Kinder, Eltern und Betreuer der elternaktivierenden Wohngruppe Goetheallee auf spannende Weise einen Tag lang das schöne Prag an der Moldau.

Die Faszination und Herausforderung bestand nicht nur darin die Sehenswürdigkeiten, wie die Prager Burg, die Karlsbrücke oder den Wenzelsplatz zu entdecken, sondern vor allem gemeinsam mit einer Stadtkarte alle wichtigen „Hotspots“ zu finden und zu navigieren. In kleinen Stadtspielen wurden verschiedene Aufgaben gelöst, wie z.B. ein Weihnachtslied auf der Karlsbrücke singen, auf Tschechisch das Mittagessen bestellen, neben einem Straßenmusiker einen Flashmob tanzen oder von Euro in die Landeswährung Kronen umzurechnen. Hierbei wurden die Lachmuskeln extrem beansprucht und neben dem Dauerblitzlicht der Kamera, aufgrund des schönen Panoramas, wurde zum Abschluss noch ein leckerer Baumstriezel am Ufer der Moldau genossen. Wir hörten sogar das Magenknurren von Bedřich Smetana – ein ganz besonderer Ferientag!